Die oberflächennahen Schichten in Düren erzählen eine Geschichte, die direkt mit der Rur zusammenhängt. Wer in den Stadtteilen bauen will, stößt oft schon nach zwei Metern auf die sandig-kiesigen Ablagerungen der Niederterrasse, überlagert von den typischen Auelehmen mit ihren schwankenden Konsistenzwerten. In der nördlichen Innenstadt wiederum, auf der Linie der alten römischen Siedlung, findet man kompakte Hochflutsedimente, die ganz anders reagieren, wenn eine Last aufgebracht wird. Genau deshalb ist eine belastbare Bodenmechanische Untersuchung mehr als ein Formalakt – sie liefert die Kennwerte, mit denen Tragwerksplaner die Setzung berechnen und die Gründung dimensionieren. Unser geotechnisches Labor, akkreditiert nach ISO 17025, kombiniert Feldaufschlüsse mit fortgeschrittenen Laborversuchen und bindet dabei, wo sinnvoll, auch die Ergebnisse des CPT-Versuchs ein, um den Schichtwechsel ohne Probenverlust zu erfassen. Wer in Düren baut, profitiert von dieser lokalen Kenntnis der Rurschotter und dem Wissen, wie sich die Grundwasserspiegel im Frühjahr verhalten.
Die Konsistenz der Auelehme in Düren kann auf wenigen Metern Distanz von breiig bis steif wechseln – das verlangt eine verdichtete Probenahme.
