Praxisnahe Geotechnik, feldgeprüft.
MEHR ERFAHRENIn‑situ‑Prüfungen in Düren umfassen alle direkten Baugrunduntersuchungen, die ohne Probenentnahme im anstehenden Boden durchgeführt werden. In der Region bestimmen weichselzeitliche Terrassenkiese und Lösslehme die Tragfähigkeit, sodass normgerechte Prüfungen nach DIN EN ISO 22476 und der ergänzenden DIN 4020 unverzichtbar sind. Ein zentrales Verfahren ist die Felddichtebestimmung (Sandkegelverfahren), mit der wir die Lagerungsdichte von Trag- und Gründungsschichten direkt auf Ihrer Baustelle nachweisen.
Solche Prüfungen sind für den klassischen Hochbau, Gewerbebau sowie für Erd- und Straßenbauprojekte in Düren zwingend erforderlich, sobald Verdichtungsanforderungen aus der Ausschreibung oder der Bodengutachten erfüllt werden müssen. Ergänzend sichern Plattendruckversuche und Rammsondierungen die flächendeckende Qualitätskontrolle. Mit der Felddichtebestimmung (Sandkegelverfahren) liefern wir Ihnen einen sofort belastbaren Dichtenachweis, der den Abnahmen Ihrer Gewerke standhält.
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DIN EN 1997-1:2014 (Eurocode 7 – Geotechnische Bemessung), DIN EN 1537:2013 (Ausführung von Arbeiten im Spezialtiefbau – Verpressanker), DIN 4128 (Verpresspfähle und Verpressanker – Kleinverpresspfähle), EAD 160004-00-0301 (Europäische Bewertungsdokumente für Ankersysteme)
Die Kosten für die Bemessung inklusive Eignungsprüfung und Abnahmeprüfungen liegen in Düren je nach Ankeranzahl und Prüfumfang zwischen 1.010 € und 3.190 €. Temporäre Anker für kleinere Baugruben mit wenigen Prüfzyklen liegen im unteren Bereich, während Daueranker mit umfangreicher Kriechmessung und Dokumentation nach DIN EN 1537 höhere Kosten verursachen.
Aktive Anker werden in Düren immer dann eingesetzt, wenn Verformungen am Verbau oder an angrenzenden Bauwerken auf wenige Millimeter begrenzt werden müssen – typisch für innerstädtische Baugruben an der Oberstraße oder am Kaiserplatz. Passive Anker und Bodennägel eignen sich für Böschungssicherungen und Baugruben außerhalb des engen Innenstadtbereichs, wo geringe Verformungen toleriert werden können und die Aktivierung über den natürlichen Dehnweg des Bodens erfolgt.
Die Prüfung beginnt mit einer stufenweisen Belastung des Ankers, beginnend bei 0,1-facher Gebrauchslast. In jeder Laststufe wird die Verformung über elektronische Wegaufnehmer gemessen und das Kriechmaß ks bestimmt. Bei der Eignungsprüfung wird bis zur 1,3-fachen Gebrauchslast geprüft, bei der Abnahmeprüfung bis zur 1,0- bis 1,25-fachen. Entscheidend ist, dass das gemessene Kriechmaß unter dem zulässigen Grenzwert bleibt – bei Litzenankern in Dürens Kiesen typischerweise unter 0,4 mm nach 15 Minuten Haltezeit auf der obersten Laststufe.
Wir betreuen Projekte in Düren und seinem Großraum.