Düren liegt auf rund 125 m ü. NHN in der flachen Rurebene, wo quartäre Kiese und Sande der Rurterrassen auf teils mächtigen Auelehmen und Beckenablagerungen ruhen. Die Baugrundverhältnisse entlang der Rur sind wechselhaft: tragfähige Kiese treten oft erst in 6 bis 12 Metern Tiefe auf. Für Bauwerke mit konzentrierten Lasten – von Industriehallen im Gewerbegebiet Im Großen Tal bis zu Windenergieanlagen – ist eine fundierte Pfahlgründungsbemessung unverzichtbar. Unser Team führt die geotechnische Bemessung nach Eurocode 7 (EN 1997-1:2004) in Verbindung mit DIN 1054:2021-04 durch. Dabei kombinieren wir die Ergebnisse aus CPT-Versuchen mit den bodenmechanischen Kennwerten aus dem Triaxialversuch, um die Mantelreibung und den Spitzendruck wirklichkeitsnah anzusetzen.
Die Ruraue verlangt eine pfahlspezifische Bemessung – pauschale Erfahrungswerte führen in Düren regelmäßig zu unwirtschaftlichen Überdimensionierungen.
