Der Ausbau der B56n mit einem Tunnel unter der Bahntrasse in Düren ist ein Paradebeispiel für die Herausforderungen, die uns hier im Herzen der Rurebene begegnen. Die anstehenden quartären Lockersedimente, geprägt von der Rur, zeigen oft einen raschen Wechsel von sandigen Kiesen zu hochplastischen Auenlehmen. In unserer Erfahrung ist genau diese Heterogenität der kritische Punkt, nicht die reine Tiefenlage. Wenn Sie im Dürener Stadtgebiet einen Vortrieb planen, müssen Sie die Mantelreibung und Ortsbruststabilität für diese spezifischen Weichbodenschichten verstehen. Wir verbinden die lokale Kenntnis der Auenböden mit einer präzisen Korngrößenanalyse und den passenden Atterberg-Grenzen, um das Verformungsverhalten zuverlässig abzubilden, bevor der erste Meter aufgefahren wird.
Die Heterogenität der Dürener Rurschotter erfordert eine Analyse jenseits von Standardkennwerten, um den Vortrieb sicher durch die weichen Auenlehme zu führen.
