Der Ausbau Dürens nach den Zerstörungen von 1944 und die spätere Integration der Rur als Hochwasserschutz- und Naherholungsachse haben die Verkehrsinfrastruktur der Stadt stark fragmentiert. Viele Zubringerstraßen im Gewerbegebiet um die A4-Anschlussstelle Düren liegen auf locker gelagerten Rurschottern, während innerstädtische Sammelstraßen wie die Kölner Landstraße tiefgründige Auenlehme queren. Eine CBR-Straßenuntersuchung liefert uns die Tragfähigkeitskennwerte, ohne die eine sichere Oberbaubemessung nach den RStO nicht gelingt. Wir kombinieren diese Labor- und Felddaten mit der standardisierten Dimensionierung nach der FGSV, um für jeden Bauabschnitt die wirtschaftlichste Schichtdickenkombination aus Asphalttrag-, Binder- und Deckschicht festzulegen. In Düren betreuen wir Projekte von der Wohngebietserschließung in Gürzenich bis zur Sanierung von Busspuren am Bahnhofsvorplatz.
Ein flexibler Belag auf ungenügend verdichtetem Rurschotter verliert in Düren binnen drei Frostperioden seine Ebenheit – der CBR-Test ist kein Extra, sondern die Basis.
